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Freitag, den 04. Dezember 2009 um 18:12 Uhr |
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Hammerzehen, Hühneraugen und Hornhaut, Knick-Spreiz-Senk- oder Schweißfüße, Nagelpilz und Warzenbefall – was kann man nicht alles Hässliches haben an seiner Basis. Auch das sind Gründe, den Fuß zu verhüllen. Um ihn damit auch zu erotisieren. Fetisch Fuß. Ist nicht der weibliche Fuß oder Schuh ein Ersatzsymbol für das vermisste Glied des Weibs? Trost für den Penisneid? Ach natürlich! Deshalb muss Frau sich ihm so kostenintensiv widmen und die Schuhläden stürmen. Deshalb hat "Sex and the City" unschlagbaren Erfolg: der Designerschuh als unübertroffenes Objekt der Begierde, auch wenn’s schmerzt. Und die Männer können froh sein, wenn die Frauen sich ihre Füße selbst deformieren – und damit das gegengeschlechtliche Konkurrenz-Körperteil so kurz und krumm wie möglich bleibt. In China mussten sie es noch selbst tun und den weiblichen Fuß bis in die 1930er Jahre hinein zum "Lotosfuß" kleinschrumpfen. Heute gibt es dafür die Mode: High Heels für den Hallux valgus (Ballenzeh). Und für neue Fuß-Trends: das in den USA boomende Toe Tucking, das "Fuß-Lifting" für die schönheitsbewusste Frau. In England gehen die Frauen deswegen z.B. zu Dr. Zong, um dort $1500 bis $15000 auf den Tisch zu legen, um einzelne Zehen zu kürzen oder um den gesamten Fuß zum sexy Statussymbol zu formen. Und dabei kann derzeit alles gemacht werden: Fußform dünner, Formung und Anhebung des Fußballens und alle Arten von Zehenmodellage. Frauen zahlen und Männern gefällt's. Der Fussfetish ist weiter verbreitet als viele denken. Quentin Tarrantino zum Beispiel ist ein bekennender Fussfetischist und noch viele andere Prominente. Es soll sogar Frauen geben, die die Liebkosungen des Fußes anderen Körperteilen deutlich vorziehen. Wobei die geruchliche Komponente hier wohl eher untergeordnet scheint. Gefunden bei Kultiversum und Thirdage
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