|
Mittwoch, den 28. Juli 2010 um 14:01 Uhr |
Der Playboy hat eine entschärfte Version seiner Website gestartet. Mit "The Smoking Jacket" sollen Büroangestellte die Inhalte ohne nackte Tatsachen am Arbeitsplatz konsumieren können. In Aufgeschlossenheit macht Hugh Hefner keiner etwas vor. Der alternde Playboy hat nun eine bürotaugliche Variante seiner Website gelauncht. Das Konzept von "The Smoking Jacket" (das rauchende Jacket) ist von Playboy-typischen Nackedeis befreit und soll bösen Blicken von Büro-Kollegen vorbeugen. Eine "lustige, sexy Ablenkung" für zwischendurch soll es sein, erklärt Jimmy Jellinek, Playboy Editorial Director. Genaue Userzahlen wollte man nicht offenlegen. Der Andrang sei aber so groß gewesen, dass es bisweilen zu langen Ladezeiten gekommen war, so Playboy-Sprecherin Theresa Hennessey. Im Gegensatz zum US-Konzern setzt Playboy Deutschland nach eigener Aussage auf ein anderes Pferd: Man will mit Portalen wie derberater.de oder playmatecasting.de punkten. Eine deutsche "Büro-Version" soll nicht gestartet werden. Links mit einschlägigem Inhalt werde es auf "The Smoking Jacket" geben. Anders als der Print-Playboy, der seiner Leserschaft auch qualitative Lifestyle-Reportagen, Interviews mit Prominenten und Polit-Größen oder Autoren-Kurzgeschichten bietet, soll die Website eine intellektuell abgemagerte Linie verfolgen. Geschichten wie "Zehn No-Go's für richtige Männer", "Zehn Wege im Bett nicht zu versagen" oder "Wie ich am Arbeitsplatz zu Sex komme" sollen die Leser in Büropausen entspannen. Um den seit langem sinkenden Absatzzahlen des gedruckten Playboys entgegen zu steuern, gibt sich Hugh Hefner Innovationen aufgeschlossen. Zuletzt hatte das Männermagazin sein ausfaltbares Bunny aus der Heftmitte in 3D gezeigt und damit einen langgehegten Traum Hefners erfüllt.
Text und gefunden bei Telekom Presse
und Playboy Fanartikel
hier günstig bei Ebay ersteigern
Neuere Artikel:
Alte Artikel:
|