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Donnerstag, den 26. Februar 2009 um 12:02 Uhr |
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Noch einmal eine letzte Reise zu den Sternen antreten und sich mit "Beam Me Up, Scotty!" zu verabschieden, das war 2005 der letzte Wunsch des früheren Raumschiff Enterprise Technikers James Doohan, besser bekannt als Scotty. Leider stürzte seine Rakete ab und seine Asche musste damals aus der Wüste von New Mexico wieder geborgen werden. Inzwischen ist aus dieser doch eher skurilen Bestattungsart für gut Betuchte eine rege Unternehmensbranche geworden. Wikipedia schreibt dazu: "Die Weltraumbestattung ist eine Bestattungsart, bei dem ein kleiner Teil der kremierten Asche in den Weltraum getragen wird. Am 21. April 1997 brachte eine Pegasus XL vom Flugplatz Gando (Gran Canaria) aus erstmals 24 Miniurnen im Auftrag der Firma Celestis ins Weltall. Bislang wird wegen der hohen Transportkosten nach der Kremation nur ein Teil der Asche ins Weltall transportiert. Bisher hat nur die amerikanische Firma Celestis Weltraumbestattungen durchgeführt. Einige Firmen schicken auch nur eine digitale Botschaft mit Fotos oder anderen Informationen über den Toten ins All." Das solche Bestattungen extrem populär sind, kann man schon an den sinkenden Preisen 2009 erkennen. Für 695 Dollar bekommt man schon einen Earth Rise Service: Eine Rakete hebt ab, verlässt die Atmosphäre und kehrt zur Mutter Erde zurück – die Angehörigen erhalten hinterher eine Urne mit Plakette, dass die sterblichen Überreste sich tatsächlich im Kosmos aufgehalten haben. Ab 2495 Dollar wird die Asche dann in eine Erdumlaufbahn geschossen – natürlich nicht die gesamte Asche, aber doch ein Teil davon (den Rest verstreut Celestis auf Wunsch im Ozean). Für 9995 Dollar bekommt man eine Bestattung auf dem Mond (erst einmal durchgeführt). Und bald schon wird die texanische Firma die Asche mit einer Rakete in den Weltraum schießen zu Galaxien, die nie zuvor ein Mensch gesehen hat. Preis: ab 12500 Dollar pro Gramm. Bei steigenden Kosten für irdische Grabplätze und dem Wegfall der Grabpflege ist dieser Trend durchaus nachvollziehbar. Text und gefunden bei Welt Online und mehr Informationen bei Celestis {mos_ri:Weltall, Bestattung, Tod, Medien, Trend, 2009, 2010, 2011}
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