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| Bewerbungsgespräch 2012 - Brainteaser im Trend |
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| Freitag, den 10. Februar 2012 um 10:34 Uhr | |||
Alle Welt glaubt heute, das gute Noten aus Schule und Studium die Eintrittskarte für einen guten Job sind. Stimmt fast, aber alle Welt weiß auch, das wir eine Generation von Googlern sind und die kreativen Problemlöser immer mehr zu Außenseitern werden. Um diesem Trend vorzubeugen und auch kreativen Typen eine Chance bei der Bewerbung zu geben, steigen derzeit viele Firmen in den USA, allen voran Google, Apple und Facebook, auf den Trend der 'Brainteaser' um. Beispiel: Der junge Ingenieur atmet auf: Fast geschafft! Das Bewerbungsgespräch läuft wie am Schnürchen, er konnte alle Fragen souverän beantworten. Doch plötzlich lässt der Personaler die Bombe platzen: „Eine Frage hätte ich noch: Stellen Sie sich vor, Ihr Körper wird auf die Höhe einer Münze geschrumpft – bei gleichbleibender Dichte. Dann wirft man sie in einen Küchenmixer. In 60 Sekunden werden Hackmesser angestellt. Was tun Sie?“ Auf solche Fragen müssen Bewerber in Zukunft gefasst sein, denn immer mehr Unternehmen entdecken ihre kreative Ader bei der Nachwuchsauswahl. Statt Standardfragen zu servieren, stellen sie den Bewerbern komplizierte Denksportaufgaben – sogenannte Brainteaser. Weltmeister in Sachen Brainteaser ist Google. Der Suchmaschinenriese grillt Bewerber schon seit Jahren mit abgedrehten Aufgaben. Beispiele: „Entwickeln Sie einen Evakuierungsplan für San Francisco“ oder „Berechnen Sie, wie viele Golfbälle in einen Schulbus passen“. Hinter den mitunter komplizierten Aufgaben steht eine einfache Erkenntnis: Viele schlaue Bewerber fallen durchs Rost, wenn nur auf die Noten geschaut wird. Bei den Knobelaufgaben dagegen haben auch Querdenker eine Chance, die keinen Hochglanz-Lebenslauf bieten können. Das Beispiel hat Schule gemacht. Neben Google nutzen auch Microsoft, Facebook und diverse Unternehmensberatungen in ihren Auswahlverfahren standardmäßig Brainteaser öffentlich bestätigt wird das natürlich nicht. Der Weg ist das Ziel: Der Jobkandidat soll zeigen, dass er analytisch an ein Problem herangeht und sich nicht entmutigen lässt. Optimal ist: Laut denken, Schritt für Schritt vorgehen, Annahmen plausibel begründen. Wer sich dagegen über „fiese Fragen“ mokiert, hat schon verloren. Und wie kommt der Bewerber nun aus dem Mixer? Wie bei den meisten Brainteasern sind auch hier mehrere Antworten möglich: Der geschrumpfte Bewerber könnte sich unter den Hackmessern des Mixers wegducken. Mit der Physik lässt sich ebenfalls argumentieren: Bei gleichbleibender Dichte des Körpers wiegt der Minibewerber weniger als eine Briefmarke – und weht mit ein bisschen Glück aus dem Mixer heraus. Noch ausgefeilter ist der biologische Fluchtplan: Wenn ein Organismus schrumpft, nimmt die Kraft seiner Gliedmaßen unterproportional ab – deshalb können Ameisen auch so schwere Lasten tragen. Im Miniformat hat der Ingenieur möglicherweise so starke Beine, dass er einfach aus dem Mixer herausspringen kann. Man kann das auch Üben, wie im Video unten.
Text, gefunden und mehr dazu bei VDI Nachrichten
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Alle Welt glaubt heute, das gute Noten aus Schule und Studium die Eintrittskarte für einen guten Job sind. Stimmt fast, aber alle Welt weiß auch, das wir eine Generation von Googlern sind und die kreativen Problemlöser immer mehr zu Außenseitern werden. Um diesem
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